Platzverweise und ein kurioses Eigentor: Die Gesichter des ersten Bundesliga-Spieltags

Platzverweise, ein Eigentor, wie es selbst ein Weltklasse-Stürmer nicht hätte besser schießen können und jede Menge Tore: Der erste Spieltag der Fußball-Bundesliga hatte jede Menge zu bieten. Ein Blick zurück auf die Gesichter des Wochenendes.

Mevlüt Erdinç
Viel schlechter hätte der Liga-Auftakt für Hannovers neuen Stürmer Mevlüt Erdinç nicht laufen können. Nach einem Zupfer des Darmstädter Innenverteidiger Aytac Sulu gab es in der 61. Minute Elfmeter für Hannover. Der Gefoulte Erdinç trat an – und vergab jämmerlich. Sein Schuss kam flach, unplatziert und ohne jegliche Kraft. Lilien-Keeper Christian Mathenia musste sich nur zur Seite fallen lassen und hielt den Ball. Als Dreingabe wurde Erdinç noch von Gegenspieler Jerome Gondorf angebrüllt. Willkommen in der Bundesliga.

Theodor Gebre Selassie
Werder Bremen gegen Schalke 04, 34. Minute. Der Ball gelangt zu Werder-Verteidiger Theodor Gebre Selassie, der das Leder aus 16 Metern gefühlvoll über den Torwart löffelt. Das 1:0 – dummerweise für Schalke. Mit seinem wunderschönen Eigentor verhalf Gebre Selassie seiner Mannschaft auch zu einem Rekord: Werder hat jetzt gemeinsam mit Eintracht Frankfurt die meisten Eigentore in der Bundesliga-Geschichte erzielt, nämlich 53.
Stefan Kießling
Die TSG Hoffenheim und Stefan Kießling haben eine besondere Beziehung zueinander. Der Leverkusener Stürmer ist nicht nur wegen seines Phantomtors vor zwei Jahren ein Schrecksgespenst für die Sinsheimer. Denn: Gegen die TSG knipst Kießling besonders gern, erzielte in den Aufeinandertreffen bereits zehn Tore. Und auch am vergangenen Wochenende traf Kießling wieder bei seinem Lieblingsgegner. Er erzielte das zwischenzeitliche 1:1, liegt in der ewigen Bundesliga-Torschützenliste jetzt mit 136 Toren gemeinsam mit Horst Hrubesch auf Platz 18.

Gladbachs Innenverteidiger
Die Stammspieler Alvaro Dominguez und Martin Stranzl sind verletzt, also musste Gladbach-Trainer Lucien Favre vor dem Spiel in Dortmund improvisieren. Er stellte zwei unge Spieler in der Innenverteidigung auf, nämlich Nachwuchs-Kicker Marvin Schulz (20) und den vom FC Chelsea ausgeliehenen Andreas Christensen aus Dänemark. Das Resultat: Gladbach verlor mit 0:4. Von Manager Max Eberl gab es aber Trost für die jungen Verteidiger: „Wir haben eigentlich immer als gesamte Mannschaft gut verteidigt. Und wir haben es heute als Kollektiv nicht gut gemacht.“

Douglas Costa
Bayern-Neuzugang Douglas Costa legte in der Liga einen Einstand nach Maß hin. Eine wunderschöne Außenrist-Flanke Costas verwertete Thomas Müller in der 69. Minute zum 3:0. Mit dem 5:0 drei Minuten vor dem Abpfiff erzielte der Brasilianer sein erstes Pflichtspieltor für die Münchner. Für diese Leistung gab es sogar Lob von Gegenspieler Dennis Diekmeier: „Ich bin schon ziemlich schnell, aber das ist eine Rakete.“

Die Rotsünder
Raul Bobadilla vom FC Augsburg und Hertha-Kicker Roy Beerens kassierten die ersten Platzverweise der neuen Saison, beide Spieler gingen mit Gelb-Rot vom Platz. Auch wenn die erste Gelbe Karte für Bobadilla umstritten war: Wer bereits vorbelastet ist, sollte seinen Gegenspieler nicht per Bodycheck aus dem Weg räumen.

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