Ikke Hüftgold, alias der Schmarotzer ohne Ideen

Wenn ihr jetzt diese Überschrift lest, keine Sorge. Meine Seite ist nicht zum Ballermann-Blog verkommen. Ihr werdet es kaum glauben, aber ich schaffe es, selbst von einem Ikke Hüftgold die Kurve zum Sport zu bekommen. Genauer gesagt geht es um die Fans beziehungsweise Ultras und ihre Lieder. Aber der Reihe nach.

Geht ins Ohr, bleibt im Kopf

Ich bin jetzt kein Vorsänger einer Ultra-Gruppierungen, aber ein „Urteil“ erlaube ich mir mal: Lieder, die im Block gesungen werden, erfüllen folgende Kriterien:

  1. Sie sind nicht allzu kompliziert, jeder kann sie mitsingen
  2. Die Melodie ist eingängig und bleibt sofort hängen
  3. Sie sind schwungvol, um Stimmung zu machen

Ihr wisst, was ich mein. Diese Fangesänge bleiben einfach im Kopf und man kann sie schon nach ein bis zwei Durchgängen mitsingen. Das ist ideal, um die Stimmung im Block hoch zu halten, da wirklich jeder mitmachen kann.

Jetzt überlegen wir mal kurz, auf welche Musikrichtung die oben genannten Kriterien noch zutreffen… Richtig, auf die Ballermann-Hits! Schließlich müssen es die Artisten hier schaffen, eine hackedichte Meute zu unterhalten. Am besten mit Liedern, die auch der rotzevolle Typ, der schon seit zwei Stunden kotzend in der Ecke liegt, mitsingen kann.

Langsam ahnt ihr, wie ich die Kurve von Ikke Hüftgold zum Sport kriege. Scheinbar ist der gute Ikke nämlich nicht allzu kreativ und schmarotzt seine Lieder daher gerne mal bei den Fußballfans. Da aber jeder ganz einfach Behauptungen aufstellen kann, kommen jetzt die Belege.

Wenn ich nachts nicht schlafen kann… Schau ich mir Videos von Fans an

Den Anfang macht die Südkurve München. Die präsentierte zum Auswärtsspiel vergangene Saison in Hannover folgendes neues Lied.

Wir sehen, die Kriterien von oben sind erfüllt. Das Lied macht gut Stimmung und bleibt im Kopf. Präsentiert wurde das Lied übrigens Anfang März 2015.

Knapp drei Monate später kam dann der ideenreiche Ikke um die Ecke und präsentierte folgenden Song:

Puh, kommt einem bekannt vor, ne? Ein bisschen Recherche hinterher zeigt: Die Südkurve hat auf diesen Klau eher wenig begeistert reagiert, und auch szenenahe Nachrichtenseiten haben darüber berichtet.

Ab nach England

Da sich die Südkurve nach Ikkes Geschmack wohl zu sehr üer diese Aktion geärgert hat, hat sich der Gute einfach andersweitig umgesehen (selbst nachdenken wäre wohl zu viel verlangt). In England machte nämlich das „Yaya-Kolo-Lied“ die Runde. Darin besingen die Fans Yaya und Kolo Toure, auch bei der Dart-WM war das Lied ein Hit:

Danach hat Ikke heftig gegrübel (geklaut) und seinen neuesten, total originellen Mega-Hit präsentiert:

Was lernen wir daraus? Fußballfans sind deutlich einfallsreicher als Ikke Hüftgold. Daher: Ikke, lass den Müll, gib die Ideen der Ultras und Fans nicht als deine eigenen aus und überleg dir gefälligst selbst was!

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